Mit den höheren Preisen verändert
sich auch das Publikum. Das Rentnerpaar, das in seinem
Ferienhaus billig überwintert, wird mehr und
mehr zum Auslaufmodell. "Stattdessen interessieren
sich viele Lehrer, Beamte und Selbstandige ab 45 Jahren
für Häuser", sagt Manfred Ohl von Benneke-Immobilien.
Und es gibt die starker werdende Tendenz, dass Deutsche
kommen, die in Spanien arbeiten wollen, auch weil
sie mit der Situation zu Hause unzufrieden sind.
Gefragt sind bei Hauskäufern
aber auch alternative Standorte. Zwei Stossrichtungen
gibt es: einmal nach Süden, nach Murcia, und
zweitens ins Hinterland.
In der Region Murcia, an der - abseits
der La-Manga-Zone am Mar Menor - Spaniens Tourismusboom
der letzten Jahrzehnte lange vorbeigegangen ist, wird
in puncto Immobilien jetzt geklotzt. Gleich in mehreren
Gebieten werden groBe Resorts entwickelt.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem
Landstrich zwischen dem Mar Menor und der Stadt Murcia.
Allein das Unternehmen Polaris World, das seit dem
Jahr 2000 auf dem Markt ist, baut dort an fünf
Grossprojekten. Im "Mar Menor Resort" sind
zum Beispiel schon 700 Wohneinheiten fertig gestellt.
Investieren kann man bei Polaris
auch in "La Loma", "EI Valle",
"Hacienda Riquelme" oder "La Torre".
Apartments kosten mindestens 170.000 Euro, Villen
zwischen 400.000 und 1,6 Millionen. Entdeckt haben
die Promotoren zudem das Hinterland um Lorca/Puerto
Lumbreras sowie den Kurort Fortuna.
Zum Beispiel kann man mit Hilfe
des Unternehmens Your Partner den Traum von einer
Neubauvilla mit 20.000 Quadratmetern Grund für
weniger als 300.000 Euro wahr machen. Und Procumasa
bieten in "Las Kalendas" bei Fortuna so
genannte Townhouses bereits zu Preisen ab 153.000
Euro an. 
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