Selbst Hollywood-Stars wie Richard
Gere kommen gelegentlich nach Denia. Allerdings nicht
zum Baden, sondern zum Meditieren im architektonisch
spektakulären Buddhistischen Zentrum, das in
einer Villenregion errichtet wurde. Eine eingefleischte
Fangemeinde hat auch der sich südlich anschlieBende
Küstenabschnitt. Zu den begehrtesten Lagen zählen
dort Javea, Altea und Moraira.
Der Reiz an Javea: Trotz Tourimus
konnte der Ort seinen authentischen Kern bewahren.
Wo es vor rund 20 Jahren nur Orangenplantagen und
eine groBe StraBe gab, reihen sich heute zwar auch
die Ferienhaussiedlungen aneinander, jedoch heben
sich diese wohltuend vom Beton-Einerlei in manch anderem
Ort ab.
So entdeckt man zwischen Altstadt,
Hafenviertel und dem yom Ferienbetrieb gepragten Viertel
El Arenal sehr viele malerische Winkel. Die Felsküstenpanoramen
sind einmalig. Die starke Nachfrage seitens der Engländer
und die Tatsache, dass viele ältere Deutsche
derzeit ihre Häuser verkaufen und dabei hohe
Forderungen stellen, haben jedoch dazu geführt,
dass man heute mindestens 400.000 Euro investieren
muss, wenn man ein Haus in guter Lage mit vernünftiger
Qualitat bekommen möchte.
Wer sich etwas Grösseres mit
Meerblick vorstellt, muss mit Preisen ab rund 600.000
Euro aufwärts kalkulieren. Sehr nobel geht es
auch in Moraira und an der von dort aus nach Calpe
führenden KüstenstraBe zu, die vor allem
durch ihre harmonische Bebauung und die farbenfrohe
Landschaft fasziniert. Dort eine Grundstücksparzelle
zu ergattern ist längst nicht mehr leicht. Denn
im Gegensatz zu anderen Lagen findet an der Küste
Morairas eine sehr moderate Bebauung statt. Hochhäuser
sind nicht erlaubt, nur zweistockige Bauten mit mindestens
1.000 Quadratmetern Grundstück. "Viele Parzellen
werden zurzeit von Investoren gekauft", so Nicolas
Strebel von Jet Villas. "Diese bauen und verkaufen
dann gleich wieder. Manche Projekte sind bereits verkauft,
bevor mit dem Bau begonnen wurde." 
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